Menschen mit Behinderungen

schwerhörige und spätertaubte

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Veranstaltungen

Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung bei Martina Bergmann an. Sie berät Sie gerne.
Bei Interesse können auch weitere Termine angeboten werden.

Bildtelefon: 040 - 42 85 58 27
E-Fax: 040 - 4 27 925 324
martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Sonntag 20. Mai 2012

von: 15.00 Uhr
Herz der Maya
Die geheimnisumwitterte Kultur der Maya gehört zu den facettenreichsten der Menschheit. Ihre Errungenschaften in Kunst und Wissenschaft waren erstaunlich:
Sie hatten ein eigenes Schriftsystem sowie einen exakten Kalender, bauten Großstädte mit Prachtbauten, wie 70 m hohe Pyramiden, kannten die Null, verfügten über ausgedehnte Fernhandelsnetze und schufen atemberaubende Kunstschätze. Beinahe faszinierender ist jedoch die Tatsache, dass die Maya bis heute Großteile ihrer alten Kultur in ihr Leben integrieren. Der Mayakalender ist noch immer ein Zeitmesser, alte Traditionen werden aufrecht erhalten. Die Flexibilität, mit der der katholische Glaube der spanischen Eroberung einfach in die Glaubenswelt der alten Maya-Kultur übernommen wurde, spricht für eine beispiellose Anpassungsfähigkeit eines Volkes, das sich seine kulturelle Identität bewahren konnte.

Laufzeit der Ausstellung: 7. November 2010 - 21. Dezember 2012

Sonntag 17. Juni 2012

von: 13.00 Uhr
Verlorene Moderne – Der Berliner Skulpturfund
Im April 2012 sind die sechzehn verschollen geglaubten expressionistischen Skulpturen, die 2010 bei einem spektakulären Fund im Zuge archäologischer Grabungen vor dem „Roten Rathaus“ in Berlin geborgen wurden, erstmals in Hamburg zu sehen. Diese Werke bedeutender Künstler und Bildhauer der Klassischen Moderne wurden 1937 in deutschen Museen beschlagnahmt und im Rahmen der Ausstellung „Entartete Kunst“ unter den Nationalsozialisten als „artfremd“ diffamiert. Das macht die sechzehn Skulpturen zu einmaligen Zeugen der deutschen Geschichte. Zusammen mit über 100 anderen Exponaten wie Skulpturen, Grafiken, Schmuck, Ausstellungsplakate, Wandtextilien und Zeitdokumenten wie Fotografien, Briefen, Akten und Inventarlisten erzählen sie von der avancierten Sammlungspolitik des MKG in den 1920er Jahren und der spannenden Recherche nach der Herkunft und dem Verbleib der Werke.

Laufzeit der Ausstellung: 22. April - 30. September 2012
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